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Car-System mit Infracar

Was wird benötigt?

 

Vorgehensweise

Der hintere Teil zerlegt und störende Teile entfernt

Als Erstes wurde das Modell komplett zerlegt. Am hinteren Teil wurden alle störende Reste entfernt. Anschließend wurden die Akkus eingelegt, um zu testen, ob diese hinein passen.

Im nächsten Schritt wurde das Chassis bearbeitet. Es wurden diverse Teile entfernt. Das Ziel war, ohne extra Hinterachsen-Halterung auszukommen. Zum Glück konnte die bereits vorhandene Halterung verwendet werden. Es musste nur eine Aussparung für das Zahnrad eingefräst werden.

Chassis mit Aufbau

Nun wurde das Chassis auf den Aufbau geklebt. Diese Verbindung sollte sehr gut halten, da es sich hierbei um die Verbindung von Führerhaus und Aufbau handelt.

Anschließend wurde Platz für den Motor geschafft. Dabei musste der Boden des Aufbaus weg. Es wurde ein Loch gefräst, in das der Motor passt.

Nun wurde das Zahnrad mit Hinterachse in die Halterung geschoben. Das Zahnrad wurde mit Schraubensicherungslack auf der Hinterachse befestigt.

Motor eigebaut

Die Schnecke wurde auf der Motorwelle befestigt. Gleichzeitig wurden die Kupferlackdrähte an die Anschlüsse des Motors gelötet. Ein Messingprofil wurde von innen an den Boden geklebt. Das Messingprofil ist die Motorhalterung. Auf diese wurde der Motor geklebt. Für eine höhere Stabilität wurde auch von der anderen Seite Pattex Stabilit auf dem Motor verteilt. Da der Kleber aushärtet und die Festigkeit von Kunststoff hat, eignet sich dieser Kleber besonders.

Lenkung

Solange der Kleber am Motor trocknete, wurde die Lenkung am Führerhaus befestigt. Dazu wurde wieder viel Kunsstoff entfernt. Die Räder müssen genügend Platz haben und dürfen auch bei Volleinschlag nicht anstoßen. Die Lenkung wurde dann auch auf das Chassis geklebt.

Nun wurde auch das Führerhaus am Chassis befestigt.

Fahrbereit

Im Anschluss wurde ein Schalter eingebaut. Über diesen kann man die komplette Stromversorgung unterbrechen, außer den Ladestrom.

Der Reedkontakt wurde nun auch eingebaut.

Auch die Akkus wurden jetzt zusammengelötet (in Reihe) und in das Fahrzeug gelegt.

Theoretisch kann man nun die ersten Testfahrten machen.

Infracar

Jetzt geht es zur Beleuchtung: Löten Sie an alle gewünschten SMD-LEDs die Kupferlackdrähte und schließen Sie diese mit dem richtigen Vorwiderstand an den Infracar Empfänger an. Welche Pins Sie belegen müssen steht auf dem mitgelieferten Schaltplan. Sollten Sie für Ihre SMD-LEDs mehr als 2,4V benötigen (z.B. für blaue oder weiße SMD-LEDs) dann schließen Sie Plus an Pin 1 oder 20 an. Sollten Sie mit 2,4V auskommen, schließen Sie Plus am Akku direkt an.

Um die Funktionen auch steuern zu können, müssen Sie den Infrarot-Empfänger im Führerhaus platzieren. Geben Sie dem Empfänger die Möglichkeit das infrarote Licht auch zu empfangen. Also stellen Sie nichts vor den Empfänger. Die Frotscheibe stört nicht, da sich Infrarot wie normales Licht verhält.

Den Motor schließen Sie, wie auf dem Schaltplan gezeigt, an. Ein kleiner Tipp, der Anschluss für den Motor befindet sich auf der Rückseite der Platine.

Wenn das Auto weiterhin an Stoppstellen anhalten soll und danach automatisch weiterfahren soll, dann müssen Sie eine der Leitungen für den Motor durch den Reedkontakt leiten. Nur so hält das Auto an Stoppstellen und fährt danach automatisch weiter.

Sie könne jetzt noch aus Draht zwei Spiegel biegen. Diese verbinden Sie jeweils mit dem Plus- und Minuspol der Akkus. So können Sie die Fahrzeuge über die Spiegel laden.

Das Fahrzeug ist nun fertig. Sie müssen nur noch alle Drähte, Widerstände und die Platine im Fahrzeug verstauen, was ein rießen Problem ist. Beim nächsten Mal werden wir wieder kleinere Akkus verbauen.

Fertig ist Ihr Car-System Fahrzeug, welches Sie mit Infracar steuern können.

 

Weitere Bilder:

Akkus einlegen Chassis Motorhalterung Aufbau Car-System fahrbereit Car-System Infracar Schraubensicherungslack Arbeitsleuchten

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